Der FCS siegt in Vaduz

Dem 4:1 vor gut einer Woche gegen Wil lässt der FCS zum Auftakt des letzten Meisterschafsviertels in Vaduz ein weiteres 4:1 folgen.
Dabei war der FC Schaffhausen nicht derart überlegen wie es das Resultat vermuten lässt, aber er machte es besser.
Die Liechtensteiner hatten von Anfang an etwas mehr Spielanteile, der FCS wirkte vor dem gegnerischen Tor aber gefährlicher. Als in der 24. Minute der schnelle Navarro die Vaduzer Abwehr stehen liess und den ebenso schnellen Vogt bediente stand es 0:1. Nur drei Minuten später stellte Bobadilla nach einem Pass aus der Tiefe von Krasniqi auf 0:2. Das Spiel war damit aus FCS-Sicht in die richtigen Bahnen gelenkt. In der 31. Minute traf Cicek den Pfosten. Es war der Beginn der Schlussviertelstunde der 1. Halbzeit in welcher man um die Null bangen musste.
Nach der Pause brachte Vaduz-Trainer Stocklasa Rastoder für den blassen Väyrynen und Gajic für den rotgefährdeten Omerovic. Vaduz machte zunächst auch Druck, doch es war der FC Schaffhausen welcher auf einen Konter erfolgreich war. Wieder hiess der Torschütze Vogt, wieder auf Zuspiel von Navarro und mit dem 0:3 in der 53. Minute roch es nach Vorentscheidung. Nachdem man zuvor bei einem weiteren Alu-Treffer auch Glück hatte war mit dem 0:4 in der 76. Minute durch Navarro aus spitzem Winkel der Sack zugemacht. Zwar gelang Vaduz zwei Minuten später durch Rastoder noch das 1:4. Und der FC Vaduz war auch bemüht noch etwas zu bewegen, schien aber nicht mehr an einen Punktgewinn zu glauben.

CM

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Telegramm

FC Vaduz – FC Schaffhausen 1:4 (0:2)

Rheinpark, 1’598 Zuschauer, SR: David Huwiler
Tore: 24. Vogt 0:1, 27. Bobadilla 0:2, 53. Vogt 0:3, 76. Navarro 0:4, 78. Rastoder 1:4

FC Vaduz: Büchel; Gasser, Wieser, Omerovic (46. Gajic); Ulrich, Hasler (76. Sutter), Dobras (64. Hadzi), Fehr; Cicek (64. Djokic); Sasere, Väyrynen (46. Rastoder)

FC Schaffhausen: Ruberto; Krasniqi, Müller, Lurvink, Lika; Soldo, Stroscio; Navarro (78. Mariani), Stevic (67. Padula), Vogt (67. González); Bobadilla (85. Hamdiu)

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