Sieg aus der Hand gegeben

Ein Spiel, in welchem es lange nach einer Niederlage aussah, schien der FCS zu drehen, um es dann doch zu verlieren. Schade.
In der ersten Halbzeit fand die Offensive des FC Schaffhausen praktisch nicht statt. Das Geschehen spielte sich fast ausnahmslos in der Platzhälfte des FCS ab. Viele Grosschancen erspielte sich der FC Wil zwar auch nicht, es war aber auch klar, dass es nicht 45 Minuten gut gehen konnte. Das 1:0 fiel dann in der 29. Minute durch Reichmuth. Nach der Pause und insbesondere nach den Einwechslungen von Luka Stevic und Sangoné Sarr kam der FCS gefährlich vor das Wiler Gehäuse. In der 64. Minute kratzte Heule den Ball von der Linie, und zwar mit der Hand. Serge Müller verwertete den Penalty sicher zum 1:1. Acht Minuten später jedoch profitierte Lukembila von einem Abwehrfehler. 2:1 für Wil. Der FCS war damit aber noch nicht geschlagen. Binnen vier Minuten stellten Hamdiu und Stevic das Resultat auf 2:3, beide Treffen waren sehenswerte Schlenzer aus der Distanz. Das Spiel gedreht? Leider nein. Denn die Abwehr der FCS liess sich in den Schlussminuten noch zweimal ausspielen, wodurch die heutige Begegnung mit einer aus FCS-Sicht bitteren Niederlage endete und man weiter nicht vom Fleck kommt.

CM

Telegramm

FC -Wil 1900 – FC Schaffhausen 4:3 (1:0)

Lidl Arena, 1’190 Zuschauer, SR: Michèle Schmölzer
Tore: 29. Reichmuth 1:0, 65. S. Müller (Penalty) 1:1, 73. Lukembila 2:1 78. Hamdiu, 82. Stevic 2:3, 83. Silvio 3:3, 89. Lukembila 4:3

FC Wil 1900: Keller; Saho (88. Dickenmann), Montolio, Wallner, Heule; Cueni; Reichmuth (77. Ndau), Zumberi (60. Brahimi); Bahloul (68. Maier), Silvio, Lukembila

FC Schaffhausen: Ruberto; Lurvink (79. A. Müller), S. Müller, Rhyner, Lika; Hamdiu; Kalem, Soldo (60. Sarr), Maouche (79. Rustemoski), Vogt (60. Stevic); Sliskovic (86. Cherny)

Verwarnungen: 43. Lurvink, 47. Lika, 55. Hamdiu 66 Reichmuth, 82. Stevic; Rot: 64. Heule

Bemerkungen: Wil ohne Muntwiler (gesperrt) und Strübi (verletzt); Schaffhausen ohne Luan, Sahitaj und Bobadilla (alle verletzt) und Gonzalez (krank)

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