Sieg in Bellinzona

Die Tormaschine lief harzig. Wie es anders geht, konnte man nach 10 Minuten sehen. Mit einem zügig vorgetragenen Angriff und einem konsequenten Abschluss gelang es den Munotsstädter die Führung im Tessin. Neuzugang Javi Navarro traf zum 0:1. Nach gut einer Viertelstunde sah es nach dem Ausgleich aus. Sergio Cortelezzi stand plötzlich alleine vor Francesco Ruberto. Der FCS-Keeper ging als Sieger aus diesem Duell hervor. Wie sooft ein sicherer Wert und unentbehrlich für den FCS. 


Nach der Pause versuchte Bellinzona-Trainer Maccoppi seinem Team lautstark und mit einem Dreifachwechsel neues Leben einzuhauchen. Tatsächlich drückten die Tessiner aufs Tempo und kamen mehrmals gefährlich in den FCS-Strafraum. Dort fehlte ihnen zumeist die Genauigkeit, sodass die guten Abschlüsse weitgehend ausblieben. Nach und nach übernahm aber der FCS wieder das Kommando und provozierten dadurch Fehler der ACB bei ihrem Spielaufbau. In der 63. Minute war die Bellinzona-Abwehr ausgekegelt. Es war wiederum Navarro welcher nicht anders konnte, als den Ball in die Maschen zu schieben und so die Entscheidung herbeizuführen.
Mit diesem Sieg kann sich der FC Schaffhausen von den hinteren Tabellenregionen lösen und sich der oberen Hälfte nähern.

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Photos: Swen Baldinger 
Photos: Swen Baldinger 
Photos: Swen Baldinger 
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AC Bellinzona – FC Schaffhausen 0:2 (0:1)

Stadio Comunale, SR: Nico Gianforte
Tore: 10. Navarro 0:1, 63. Navarro 0:2

AC Bellinzona: Kiassumbua; Berardi, Monti, Romero Mihajlovic (46. Doldur); Centinaro (46. Dixon), Schetino (82. Izmirlioglu), Durrer; Thomás (46. Samba), Cortelezzi (64. Pollero), Souza

FC Schaffhausen: Ruberto; Krasniqi (84. Lurvink), Müller, Rhyner, Lika; Alpsoy (64. Mariani), Hamdiu, González, Luan (70. Bunjaku), Navarro (84. Sliskovic), Vogt (64. Kalem)

Verwarnungen: 37. Centinaro, 44. Romero, 67. Lika, 75. Rhyner, 81. Monti

Bemerkungen: Bellinzona ohne Klein, Ocampo und A. Padula (alle verletzt); Schaffhausen ohne Bobadilla (gesperrt) und Sahitaj (verletzt)

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