Abstieg

Vor über 2’200 Fans verliert der FC Schaffhausen das wichtige Heimspiel gegen den FC Stade-Nyonnais mit 2-3. Damit ist der sportliche Abstieg in die Hoval Promotion League besiegelt. Überschattet wurde das Spiel leider durch Petarden Knaller, einem damit verbundenen langen Unterbruch, und unschönen Szenen nach Spielschluss.

Der FC Schaffhausen hatte in der ersten Halbzeit mehr Spielanteil, agierte aber viel zu ungefährlich. Einzige Topchance hatte Ivan Hegglin, der Nyon Torhüter agierte aber mit einer guten Parade. Gleich zwei Spieler fielen mit Schwindel aus. Sowohl Berhane wie auch Hamdiu mussten ausgewechselt werden.

Nach einer halben Stunde sah die FCS-Verteidigung nicht gut aus. Nyon Topskorer Elias Pasche konnte ohne grosse Gegenwehr den Führungstreffer erzielen. Nur zehn Minuten später wiederholte sich dies. Pasche traf so zum 0:2 Pausenstand.

Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn kam Hoffnung auf. Eliseu Nadjack erzielte per Kopf den Schaffhauser Anschlusstreffer! Nach gut einer Stunde Spielzeit hatte Rossi gar den Ausgleich auf dem Fuss, scheiterte aber. In der 75. Minute erhöhte Escorza vorentscheidend auf 1-3. Unschön dann die folgenden Szenen. Auf der Tribüne im Sektor B ertönten mehrfach laute Petarden Knaller. Der Schiedsrichter schickte die Teams in die Garderoben, entschied sich dann aber, das Spiel noch einmal aufzunehmen.

Gleich nach Wiederanpfiff kassierten die Waadtländer nach einem groben Foul eine Rote Karte. Doch auch in Überzahl schaffte der FC Schaffhausen die Wende nicht mehr, obwohl Hegglin kurz vor Spielende noch der zweite FCS Treffer erzielen konnte. Damit ist der sportliche Abstieg Tatsache. Da der FCS finanziell gerettet wurde, kann nun die Saison eine Liga tiefer geplant werden, mit dem klaren Ziel, dem sofortigen Wiederaufstieg.

FCS-Medienstelle / Foto: Armando Albrecht

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