Gute Leistung schlecht belohnt – 1:1 beim FC Aarau

Wie schon im Hinspiel in der Munotstadt trennten sich der FC Schaffhausen und der FC Aarau unentschieden. Der FCS zeigte dabei die bisher beste Saisonleistung und führte bis kurz vor Schluss nicht unverdient mit 1:0. Eine Unaufmerksamkeit im Anschluss an einen Eckball brachte die Mannschaft von Bigi Meier um den Vollerfolg.

Die 4000 Zuschauer auf dem Brügglifeld sahen eine intensive, kampfbetonte und attraktive Partie. Beide Mannschaften wollten unbedingt die drei Punkte gewinnen. Der FC Schaffhausen agierte von Beginn weg sehr aufsässig und verteidigte hoch. Dies behagte dem Heimteam nicht. Und wenn die Aarauer den Abschluss fanden, stand mit Simon Enzler ein sicherer Rückhalt im Tor – wie auch nach knapp einer halben Stunde bei einem Schlenzer des aktivsten Aarauers Nikola Georgiev. Da lagen die Schaffhauser nach einem schönen Angriff über Orges Bunjaku und Agustin Gonzalez abgeschlossen von Simone Stroscio bereits in Führung.

Die Gastgeber waren zwar gefühlt mehr in Ballbesitz, aber wurden oft früh erfolgreich gestört. Der FCS kam dadurch immer wieder zu schnellen Kontern und die besseren Abschlussgelegenheiten. Mit zunehmender Spieldauer war der FC Aarau nur mit Weitschüssen und bei wenigen der zahlreichen Eckbällen gefährlich. Ein solcher Eckball führte dann zum späten Tor durch Gjorgjev (85.). Nach dem Ausgleich war wieder der FCS, der dem Sieg näher stand. Gonzalez und Robin Kamber scheiterten am stark reagierenden Marvin Hübel im Aarauer Tor und in der Nachspielzeit verzog Willy Vogt nach einem schnellen Konter. Auch wenn am Ende die Enttäuschung über den späten Punkteverlust überwog, positiv bleibt für den FC Schaffhausen die bisher beste Saisonleistung sowie die Serie von nun sechs Spielen ohne Niederlage. Das stimmt für die anstehende Partie am kommenden Freitag gegen Aufsteiger Stade Nyonnais zuversichtlich.

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