Last-Minute-Sieg: 1:0 gegen Vaduz

Dabei hätte der FCS bereits nach 2 Minuten in Führung gehen können. Ein vielversprechender Angriff blieb jedoch ohne Erfolg. Oder kurz vor der Pause, als Serge Müller mit einem Kopfball an Vaduz-Hüter Büchel scheiterte. Dazwischen aber war der FC Vaduz klar die spielbestimmende Mannschaft. Er gewann die meisten Zweikämpfe, war mehrheitlich im Ballbesitz und im Angriff, war vor dem Tor aber mit dem Latein am Ende. Das logische Pausenresultat: 0:0.


Nach der Pause kam dann mehr Dynamik ins Spiel, und zwar auf beiden Seiten. Die Abschlüsse der Liechtensteiner wurden gefährlicher. Mit zunehmender Spieldauer konnte der FC Schaffhausen immer mehr schöne und vielversprechende Angriffe verzeichnen. Nach einem Missverständnis in der FCS-Hintermannschaft nach 75. Minuten konnte ein Rückstand knapp verhindert werden. Es sah bereits nach einer Punkteteilung aus, da setzte Willy Vogt zu einem Rush diagonal durch die gegnerische Platzhälfte an und traf nach Luan als Zwischenstation letztlich aus spitzem Winkel zum viel umjubelten 1:0 Siegtreffer. Der FC Schaffhausen kann sich damit vom heutigen Gegner etwas absetzen. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt.

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Telegramm

FC Schaffhausen – FC Vaduz 1:0 (0:0)

berformance arena, 780 Zuschauer, SR: Jonathan Jaussi
Tor: 92. Vogt 1:0

FC Schaffhausen: Ruberto; Krasniqi, Müller, Hadiu; Lika; Soldo (57: Kalem), Stoscio; Bunjaku (57. Vogt), Alpsoy (57. Luan), González; Bobadilla

FC Vaduz: Büchel; Gasser, Isik, Traber; Fehr, Hasler, Gajic (64. Fosso), Iodice (76. Ris); Cicek (84. Sasere); Sutter (64. Djokic), Rastoder (84. Pepsi)

Verwarnungen: 25. Bobadilla, 45+1 Traber, 58. Vogt, 60. Cicek, 64. Hasler, 68. Hamdiu, 84. Fehr, 86. Fosso

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Navarro und Sahitaj (beide verletzt) sowie Abubakar (krank); Vaduz ohne Goelzer, Rahimi, Hadzi, Lüchinger, Xhemajli und Ulrich (alle verletzt)

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