Unser Capitano in Marbella

Marbella ist bekannt für sein angenehm sonniges Klima, seine traumhaften, feinsandigen Strände und sein pulsierendes Leben. Playa de Rio Real, Playa de el Ancón, Costa del Sol oder wie auch immer alle diese Strände heissen. Serge Müller konnte diese Orte (noch?) nicht besuchen. Sein Fokus ist die U21. Das erste Testspiel gegen Japan hatte das Team von Patrick Rahmen erfolgreich bestritten(2-1 Sieg). Serge durfte, wie alle anderen Spieler, 45 Minuten ran. Neu war für ihn, dass er als rechter Aussenverteidiger sich präsentieren durfte. Am Samstag trifft die U21 auf Norwegen.

Wie fühlt es sich an, wenn man die Schweiz vertreten darf?

Serge: Das ist ein unglaubliches, schönes Gefühl! Das Schweizer Kreuz auf der Brust tragen zu dürfen, erachte ich als Privileg und es macht mich sehr stolz. Natürlich ist ein Aufgebot auch immer ein Lohn für die eigene Arbeit und eine Chance sich mit den Besten national und international zu messen.

Hast du schon ein «Gspändli» in der U21?

Ja, klar. Die meisten kenne ich schon lange aus den Nachwuchs Nationalteams und als Gegner oder Mitspieler in den Clubs.

Wird anders trainiert als beim FCS?

In der Nationalmannschaft hat man im Vergleich zum Club natürlich viel weniger Zeit, um zusammenzuarbeiten und gewisse Dinge einzustudieren, damit schlussendlich alle die gleiche Idee, den gleichen Plan verfolgen und am selben Strick ziehen. Das Programm ist also immer etwas gedrängter.

Du warst ja schon mehrere Male mit der U21 unterwegs. Was nimmst du mit? Wie kannst du davon profitieren?

Die Qualität und Intensität im Training ist immer sehr hoch und etwas, wovon jeder nur profitieren kann. Auch die internationalen Vergleiche als Standortbestimmungen helfen sicherlich immer für die eigene Entwicklung. Doch vor allem nehme ich auch die Freundschaft vieler guter Spieler und Menschen und einige einmalige und sehr wertvolle Erfahrungen aus der Nationalmannschaft mit.

Mit ein bisschen Abstand, wie siehst du die Situation beim FC Schaffhausen? Bist du zufrieden, läuft die Entwicklung wie gewünscht?

Mit unserem Saisonstart können wir alle nicht zufrieden sein. Bei vielen Spielen lief die Punkteausbeute nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Ich denke aber, die Entwicklung läuft in die richtige Richtung, wir haben uns zuletzt gesteigert und werden immer eingespielter.

Similar Posts

  • Sieg im Tessin

    Unter strahlender Tessiner Sonne entwickelte sich im Stadio Campo Pian Scairolo ein intensives und taktisch geprägtes Duell zwischen dem FC Paradiso und dem FC Schaffhausen. Nach einer kurzen Abtastphase in den Anfangsminuten suchten beide Mannschaften ihren Rhythmus. Der FCS zeigte sich zunächst bemüht, das Spiel zu gestalten und offensiv Akzente zu setzen. Die erste nennenswerte…

  • Chance Schlusslicht abzugeben

    Am kommenden Sonntag hat der FC Schaffhausen in Bellinzona die Möglichkeit die «Rote Laterne» abzugeben. Allerdings wird der Ausflug ins Tessin alles andere als einfach werden. Noch präsent ist das Cup Aus an gleicher Stelle vor rund einem Monat. Nicht vergessen ist aber auch der Kampfgeist, welcher der FCS auch in diesem Spiel an den…

  • Unser nächster Gegner im Schweizer Cup

    Der 1958 gegründete Fussballclub Rotkreuz, mit seinen knapp 9000 Einwohnern, wird den FC Schaffhausen im heimischen Fussballplatz Sportpark Rotkreuz, welches 2500 Zuschauer fasst, begrüssen. Der FC Rotkreuz hatte bis anhin im Cup wie folgt gespielt: Erste Runde: Rotkreuz – Chiasso 3:0 Zweite Runde: Rotkreuz – Kriens 2:1 Achtelfinal: Rotkreuz – FC Schaffhausen

  • Niederlage in Unterzahl

    Bei regnerisch-kühlem Wetter unterliegt der FC Schaffhausen der AC Bellinzona im Tessin mit 3 zu 0. Schlüsselszene der Partie war die Rote Karte gegen Gabriele De Donno nach gut einer halben Stunde. Der FCS startete verhalten in die Partie. Erst nach einer Viertelstunde fanden auch die Munotstädter den Weg Richtung Tor. In der 24. Minute…

  • Robin Kamber verstärkt das Mittelfeld des FC Schaffhausen

    Der 27-jährige ehemalige Schweizer Junioren-Nationalspieler Robin Kamber wechselt zum FC Schaffhausen. Zuletzt spielte Kamber bis im vergangenen März beim polnischen Erstligisten Gornik Zabrze. «Mit Robin haben wir einen weiteren Baustein unserer Achse fixieren können», äussert sich Präsident Roland Klein «mit seiner Grösse und seiner Zweikampfstärke wird er im defensiven Mittelfeld eine zentrale Rolle einnehmen.» Der…