Den sich anbahnenden SLO-Fluch begraben

Freitag, 20.11.2020 | 08:11 Uhr

Heute beginnt für den FC Schaffhausen das zweite Quartal gleich mit einem Spitzenspiel. Auf der ehrwürdigen Pontaise empfängt nicht der FC Lausanne-Sport die Munotstädter, sondern der aufstrebende FC Stade Lausanne-Ouchy.

Die Pause hat gutgetan. Viele Akteure konnten ihre Blessuren auskurieren, wie zum Beispiel Bujar Lika, der seit einigen Wochen immer wieder Probleme im Nackenbereich bekundete. Oder Jetmir Krasniqi – auch er kämpfte immer wieder muskulären Problemen. Die beiden Aussenverteidiger sind für den Auftakt in das zweite Meisterschaftsviertel gesetzt, sofern es die Gesundheit zulässt. Doch FCS-Coach Murat Yakin ist in der komfortablen Situation, dass er praktisch aus dem Vollen schöpfen kann. Das ist auch wichtig, weil der kommende Gegner einer der hartnäckigsten der Challenge League ist. Der FC Stade Lausanne-Ouchy grüsst aktuell vom Barrageplatz und hat den Schaffhausern schon letzte Saison weh getan. Denn SLO weist bis dato mit drei Siegen und zwei Remis nach wie vor eine positive Bilanz in den Direktbegegnungen vor. Die Lausanner geniessen ab dieser Spielzeit Gastrecht auf der Pontaise, wo seit 1954 der FC Lausanne-Sport seine Heimspiele ausgetragen hat. Dieser ist in denletzten Wochen in das neue Prunkstück «Stade de la Tuilière» umgezogen und hat die Stätte nun SLO überlassen, der voraussichtlich längerfristig auf der Pontaise bleiben wird. Die Gründe hierfür sind ganz einfach, denn Präsident Vartan Sirmakes macht kein Geheimnis daraus, seinen Verein bald in der Super League sehen zu wollen. Daher ist es aus Sicht der Romands nicht überraschend, dass SLO sich in dieser Spielzeit in einer Spitzenrangierung wiederfindet. In der Deutschschweiz hingegen reibt man sich die Augen, hätten wohl nur die wenigsten daran geglaubt, dass die Lausanner anstatt um den Abstieg sich nun in den obersten Tabellenregionen aufhalten.

Auch wenn der FCS punktgleich direkt auf dem dritten Rang hinter SLO klassiert ist, kann die Tabelle nicht vollumfänglich als Massstab verwendet werden. Denn abgesehen von Schaffhausen, Thun und Kriens haben alle Vereine aufgrund diverser Coronafälle zwischen ein und vier Spiele weniger absolviert. Die Schaffhauser wollen nicht sich nicht nur dem sich anbahnenden SLO-Fluch stellen und diesen begraben, sondern den Sieg im Waadtland anstreben, um sich ebenfalls an der Tabellenspitze halten zu können. Verliert man Punkte, besteht Gefahr, in der Rangliste durchgereicht zu werden, liegen nämlich zwischen dem Zweiten und dem neuntklassierten Xamax lediglich drei Zähler. Für Spannung dürfte gesorgt sein. Die Partie wird heute Freitag ab 19:00 Uhr über den Livestream www.fcschaffhausen.ch/livestream zu sehen sein. Drum: Bier in den Kühlschrank, Bratwürste und Chips besorgen, um dann rechtzeitig bereit zu sein, wenn Schiedsrichter Anojen Kanagasingam heute Abend um 19:00 Uhr die Partie freigibt.

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Spielinfos, Spieltag & Anspielzeit

Begegnung: FC Stade Lausanne Ouchy - FC Schaffhausen
Spieldatum: Freitag, 20.11.2020
Türöffnung Stadion: Keine Zuschauer zugelassen.
Anpfiff: 19:00 Uhr
Live: Schaffhauser Nachrichten (Liveticker)
Livestream: wird kurz vor Anpfiff auf www.fcschaffhausen.ch/livestream aufgeschaltet
(voraussichtlich) abwesend:  Paulinho
Schiedsrichter: Anojen Kanagasingam / Alain Heiniger / Thomas Gämperle / Nicolas Jancevski
Aktuelles Video: Video mit Mirza Mujcic & Ivan Prtajin

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Bilanz FC Schaffhausen – FC Stade Lausanne Ouchy

5 Pflichtspiele (5 Meisterschaft / 0 Schweizer Cup)
0 Siege FCS
3 Siege SLO (1 home / 2 away)
2 Unentschieden (1 home / 1 away)
Tore: 4:9

Kaderinfos FC Schaffhausen

Paulinho: Paulinhos Knie lässt derzeit kein Mannschaftstraining zu. Derzeit ist er bis auf Weiteres krankheitsbedingt suspendiert.


Bild: www.freshfocus.ch / Claudio Thoma

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