Effizientes Aarau bezwingt FCS

Dienstag, 06.02.2018 | 03:02 Uhr

Ohne Punkte reist der FCS wieder aus dem Aargau heim. Beim FC Aarau unterliegen die Munotstädter mit 1:2.

«Er ist der einzige Spieler, der heute keinen Fehler gemacht hat», beschrieb FCS-Coach Boris Smiljanic das Startelf-Debüt von Asllan Demhasaj. In der Tat spulte der jüngere Bruder von Luzern-Stürmer Shkelqim Demhasaj meist ansprechende 90 Minuten ab und ging resolut zur Sache. «Beim 0:1 hätte ich wohl etwas energischer zur Sache gehen sollen», blickte der junge Abwehrchef zurück auf die Situation in der 15. Minute, als er den Ball weit weg hätte dreschen sollen, diesen allerdings Raoul Giger in die Füsse spielte und sehenswert auf Igor Nganga flankte, der per Kopf die Aarauer Führung realisierte. Smiljanic selbst meinte, er solle mit sich nicht so hart ins Gericht gehen. Vielmehr hätten andere Akteure ihr Potenzial nicht abgerufen. 

Ex-Schaffhauser machen die Tore

Mit Gianluca Frontino, Pascal Thrier, Patrick Rossini und Igor Nganga standen gleich vier ehemalige FCS-Akteure beim Gegner in der Startformation. Letzterer half artig mit, damit die Munotstädter wieder ins Spiel zurückkamen. Zuerst lenkte er einen Fioravanti-Einwurf, den FCA-Keeper Steven Deana schon behändigen wollte, unglücklich zum Corner ab und köpfelte anschliessend die Hereingabe von Miguel Castroman ins eigene Netz. Auch wenn noch das 1:1-Pausenresultat gerecht war, hatte der FCS in mehreren Phasen die Partie unter Kontrolle und kreierte immer wieder gute Ansätze im Offensivbereich, während der Gastgeber etwas planloser erschien. Trotzdem barg das Spiel gewisse Spannung, da beide Abwehrreihen nicht immer sattelfest waren. Während Smiljanic auf eine Viererkette baute, wechselte der FCS-Coach zum zweiten Durchgang auf eine Dreierabwehr um. Und als Patrick Rossini nach 54 Minuten den zweiten Treffer für Aarau markierte, fehlte es dem FCS an Durchschlagskraft, um vehement den erneuten Ausgleich zu suchen. Es blieb jedoch lediglich bei einem Abnützungskampf ohne wirklich gefährliche Aktionen auf beiden Seiten. Dank seiner Effizienz gewann der FC Aarau das Startspiel der Rückrunde ein bisschen mehr verdient als Schaffhausen.

Telegramm

FC Aarau - FC Schaffhausen 2:1 (1:1)

Brügglifeld - 2304 Zuschauer - SR: Nikolaj Hänni
Tore: 15. Nganga 1:0, 26. Nganga (Eigentor) 1:1, 54. Rossini 2:1.
Aarau: Deana; Giger, Thrier, Thaler, Nganga; Hammerich, Jäckle, Perrier, Frontino (87. Cani); Ciarrocchi (76. Tasar), Rossini.
Schaffhausen: Matic; Gonçalves, Demhasaj, Mevlja, Fioravanti; Paulinho, Bunjaku (69. Tranquilli), Helbling, Castroman (67. Del Toro); Sessolo (78. Sessolo), Cicek.
Bemerkungen: Aarau ohne Ramadini, Yapi (beide gesperrt), Misic, Peyretti, Mehidic, Peralta (alle verletzt), Ammetter, Siegfried und Randjelovic (alle nicht im Aufgebot). Schaffhausen ohne Qollaku (krank), Mikari (verletzt), Rether, Vannuca und Schneider (alle nicht im Aufgebot).
Verwarnungen: 20. Bunjaku (Foul), 42. Giger (Foul), 64. Frontino (Foul).

Effizientes Aarau bezwingt FCS

Telegramm

FC Aarau
FC Schaffhausen
Monday, 05.02.2018 | 20:00 Uhr
Stadion Brügglifeld, Aarau

Resultat: 2:1 (1:1)

Zuschauer: 2304

Torschützen

15' Igor Nganga 1:0
26' Igor Nganga (Eigentor) 1:1
54' Patrick Rossini 2:1

Karten

20' Imran Bunjaku (Foul)
42' Raoul Giger (Foul)
64' Gianluca Frontino (Foul)

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